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Pinterest – Das Netzwerk für schöne Bilder

(Gastbeitrag) Pinterest – vor einem Jahr noch ein Geheimtipp, mittlerweile ein Shooting Star unter den Sozialen Netzwerken.  Interessant ist Pinterest für Unternehmen, weil es nicht einfach noch ein Netzwerk wie Facebook oder Xing ist, sondern etwas ganz anderes.

 

 

Worum geht es bei Pinterest?
Kurz gesagt: Es geht um schöne Bilder. In Pinterest „pinnen“ die Benutzer Bilder auf ihre öffentliche Pinnwand. Es handelt sich dabei um Bilder von Webseiten zu allen Themen, die Menschen beschäftigen. Der Name Pinterest ist eine Wortschöpfung aus „Pin“ und „Interest“. Mit „Pinnen“ bezeichnet man das Anheften, „Interest“ steht für Dinge, die jemanden besonders interessieren.

Mit einem kostenlosen Account legt man sich eine Pinnwand an und kann auf dieser Pinnwand Bilder aus dem Internet hochladen, die andere Pinterest-User ansehen und beurteilen können. Gefällt einem User ein gepinntes Bild, kann er es „repinnen“ oder einfach nur sagen, dass er es schön findet.

Die Bilder in Pinterest geben die gesamte Bandbreite des Lebens wieder: Konsumartikel wie z. B. Kleidung, Landschaften, Innenausstattungen, originelle Designideen, Kinderbilder und noch vieles mehr.

Die User können verschiedene Kategorien anlegen, in denen die Bilder abgelegt werden. Jedes Bild wird in wenigen Worten erläutert, nach diesen Begriffen kann auch gesucht werden. Hat man einen Pinterest-Account entdeckt, dessen Bilder einem richtig gut gefallen, kann man dem Account auch regelmäßig folgen.

Wie kann sich ein Unternehmen in Pinterest präsentieren?
Für Unternehmen ist Pinterest äußerst interessant: Hier können hochwertige Produktbilder platziert werden und finden ihr Publikum – wenn sie etwas Besonderes zeigen oder ganz neue Trends darstellen. Ganz nebenbei bekommt man mit gepinnten Produkten wertvolle Links, die auf die eigene Webseite verweisen. Hinter jedem Bild verbirgt sich ein Link auf die jeweilige Quelle, z. B. die Hersteller-Webseite.

Viele Unternehmen wie beispielsweise Modelabel oder Online Shops präsentieren ihre Produkte mittlerweile in Pinterest. Sie stellen fest, dass sie verstärkt Zugriffe auf ihre Webseite haben – und dass diese Zugriffe von Pinterest kommen.

Ganz neu seit November 2012 sind die kostenlosen Business Accounts bei Pinterest. Die Nutzer werden nun erstmals nach privaten und professionellen Usern unterschieden. Als Business Account firmiert ein Unternehmen mit dem richtigen Firmennamen im Netzwerk. Die Auffindbarkeit der Business Accounts soll verbessert werden und ein professioneller Nutzer kann verschiedene Pinterest-Buttons direkt in seine Produktseiten einbauen. Weitere Business-Funktionen sind angekündigt. Es bleibt abzuwarten, wohin sich diese Business Accounts entwickeln.

Rechtliche Situation beim Pinnen
Gerade Unternehmen sollten auch in Pinterest an das Urheberrecht denken: Sie müssen die Rechte an den gepinnten Bildern haben. Das ist z. B. bei selbst erstellten Produktfotos der Fall. Verfügt ein Unternehmen über solche Fotos, steht dem erfolgreichen Auftritt im kostenlosen Netzwerk nichts im Wege.

 

joanna-gabor-online-marketing(Gastbeitrag von Joanna Gabor, Neuss, http://www.internet-only.de)

 

 

 
(Bildnachweis: © Scanrail – Fotolia.com)

 

2 Gedanken zu “Pinterest – Das Netzwerk für schöne Bilder

  1. Pingback: 12 Fragen an: Nadja Amireh, Wake up Communications IHK Onlinemarketing | IHK Onlinemarketing

  2. Pingback: Worum geht es auf Pinterest? Podcast OMIHK 004 IHK Onlinemarketing | IHK Onlinemarketing

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