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Google nur für große Unternehmen? Von wegen!

Thomas-Jansa---Fotolia.com

(Bild: © Thomas Jansa – Fotolia.com)

(Gastbeitrag) Wer kennt das nicht? Mal eben die Telefonnummer vom Lieblingspizza-Service verlegt oder einen Rotwein über den weißen Teppich gekippt und schon wird das Smartphone zur Hand genommen. Denn wer steht immer mit Rat und Tat zur Seite? Unser Helfer in allen Nöten: Google.
Nicht umsonst hat Google sich seit seiner Gründung 1998 zur weltweit meist genutzten Suchmaschine gemausert. 2012 betrug der Marktwert beachtliche 108 Milliarden US-Dollar. Das Unternehmen beschäftigt insgesamt 30.000 Mitarbeiter in 40 Ländern.
Doch wer meint, Google könne „nur“ suchen, täuscht sich. In den letzten Jahren ist das E-Marketing mit den verschiedenen Google Tools für Unternehmen immer wichtiger geworden und heute fast nicht mehr wegzudenken. Kleine und mittelständische Unternehmen brauchen sich hier nicht verstecken, denn auch für sie ist Google eine Chance, seine eigene Webpräsenz bekannter zu machen.

Hier eine Übersicht mit den wichtigsten E-Marketing-Tools:
97% der Nutzer suchen online nach Unternehmen in ihrer Umgebung. Aus diesem Grund ist ein Firmeneintrag bei Google Maps sehr ratsam. Hier trägt man sich mit Firmenname, Adresse, Telefonnummer und den Öffnungszeiten ein und wird in der Google-Suche natürlich auch auf der Karte angezeigt. So wird man als Unternehmen schnell gefunden und der potenzielle Kunde hat die wichtigsten Daten auf einen Blick. Großer Vorteil: User können Beurteilungen schreiben und so kann man auf ein gutes Empfehlungsmarketing hoffen.

Eine weitere Möglichkeit ist die Schaltung von Anzeigen, Google AdWords. Hier bestimmt man, bei welchen Suchbegriffen die eigene Anzeige geschaltet wird und kann diese zielgruppengenau ausrichten. Das Gute: Man bezahlt nur, wenn die eigene Werbung auch angeklickt wurde (Cost-per-Click). Die Preise für die Suchbegriffe sind abhängig von der Nachfrage.

Die eigene Internetpräsenz beginnt meist mit einer eigenen Homepage. Mit Google Analytics hat man stets den Überblick, was auf der Website passiert und vor allem wie sie von den Usern genutzt wird. So kann man zum Beispiel sehen, wie viele User die Homepage besucht haben, wie sie auf diese gelangten und welche Seiten am häufigsten angeklickt wurden. Auch die Besuchszeit und der Umsatz können gemessen werden. Kurz: Analytics hilft dabei, die Zielgruppe genauer kennenzulernen. Mit diesem Wissen können Inhalte besser optimiert werden.

In die Riege der Social Networks reiht sich seit 2011 auch Google+ ein. Es steht in direkter Konkurrenz zu Facebook, kann allerdings mit seinen 100 Millionen aktiven Nutzern nicht an dessen Erfolge anknüpfen. Dennoch ist ein Unternehmensprofil für die Suchmaschinenoptimierung empfehlenswert.

Nennenswert wären außerdem noch Google Docs (GoogleDrive), mit dem man online Dokumente, Präsentationen und Grafiken erstellen verwalten kann und Google Shopping, das ähnlich funktioniert ähnlich wie Google AdWords und sich für Online-Shops mit konkurrenzfähigen Preisen eignet.

Eines sollte man jedoch beachten: Google geht mit der Zeit. Oft werden neue Tools angeboten, optimiert oder alte wieder abgeschafft. Um immer einen Überblick zu haben, sollte man sich regelmäßig über die Neuerungen informieren und die Tools für sich nutzen, die man am besten gebrauchen kann.

(Gastbeitrag von Kristiane Guth,guth_cgw
Geschäftsführerin CGW GmbH, Krefeld)

 

 

 

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