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Mobile Webseiten oder App – was braucht mein Webauftritt?

Technology in the hands(Gastbeitrag) Mit dieser Frage beschäftigten sich rund 80 Unternehmer in einer unserer Informationsveranstaltungen. Mobile ist kein Phänomen, dass wieder verschwindet. Einen richtigen Weg gibt es nicht. Aber es gibt Anhaltspunkte, an denen man sich orientieren kann, um den eigenen Weg zu meistern.

Die Referenten Joanna Gabor von internet-only, Hans-Jörg Stangor von der iks GmbH und Markus Baersch von der gandke marketing & Software gmbh standen an dem Tag bereit, um das Thema Mobiles Internet zu durchleuchten und die Frage zu beantworten, was braucht man, um auf dem mobilen Markt mithalten zu können.
Nach unserer Veranstaltung konnten wir die Referenten zu einem kurzen Film-Interview gewinnen:

Mehr als 75 % der Bundesbürger ab 14 Jahre sind online. Das sind laut einer Studie der Bitkom aus dem Jahr 2012 mehr als 53 Millionen Menschen.
Gute 11 % der Webseiten werden mobil aufgerufen. Die Anzahl der Smartphone-Nutzer steigt, der mobile Markt ist im Wachstum.

Doch zuerst die Frage: Haben Sie schon ausprobiert wie Ihre Seite auf dem Smartphone aussieht? Wenn nicht sollten Sie es ausprobieren. Dazu können Sie die Internetseite http://www.responsivedesigntest.net/ nutzen.
Es gibt viele Gründe für eine mobile Lösung u.a. bessere Lesbarkeit, Anpassung an Funktionen, wie z.B. Touchpads und kleinere Datenvolumen, die abgerufen werden.
Doch bevor Sie los laufen und für einen Relaunch oder eine Neuentwicklung viel Geld ausgeben, prüfen Sie, wie viel mobiler Traffic überhaupt auf der eigenen Internetseite landet. Hierzu eigenen sich mehrere Analyse-Tools. Für weitere Informationen dazu lesen Sie unseren Blogartikel von Herrn Baersch zu diesem Thema.

Doch was machen Sie mit dem Wissen, dass Ihre Webseite mobilen Traffic hat?
Die Antwort auf diese Frage ist komplex und nicht einfach zu beantworten. Es gibt mehrere Möglichkeiten Ihre Webseite an mobile Endgeräte anzupassen sowie unterschiedliche Typen von Apps, die man entwickeln lassen kann. Bei diesem Thema begegnen einem viele Fachwörter, die verschiedene Lösungen beschreiben.
Die wichtigsten Fachbegriffe haben wir für Sie hier zusammen gestellt:

Responsive Design ist ein gestalterischer und technischer Ansatz zur Erstellung einer Webseite, die sich automatisch an das Gerät (Mobil oder Desktop), dass die Seite aufruft, anpasst.

Eine Native App wird für jede Plattform neu programmiert, da jede Plattform eine andere Programmiersprache nutzt. Sie wird vom Nutzer in einem Store heruntergeladen und auf dem mobilen Gerät installiert.

Eine Web-App wird nur einmal programmiert. Sie kann nicht in einem Store bezogen werden, sondern können nur über eine Webseite angeboten werden. Um Sie zu installieren, speichert man sich die URL als Verknüpfung auf dem Startbildschirm.

Eine Hybrid App ist eine Mischform. Man nimmt eine Native App als Grundgerüst, darin wird eine Web App integriert. Dadurch kann man die Vorteile der Stores nutzen und trotzdem einen Teil der App plattform-unabhängig programmieren.

Eine Übersicht der Vor- und Nachteile der verschiedenen App-Typen können Sie der Tabelle entnehmen.

ueberblick_mobile_websites_apps

(Gastbeitrag: Benita Görtz – in der Ausbildung zur Veranstaltungskauffrau bei der IHK Mittlerer Niederrhein)

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