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Crowdfunding: Mit der Online-Masse zum Erfolg

CrowdfundingStellen Sie sich vor: Sie sind ein Unternehmer und haben eine Projektidee, die so überzeugend ist, dass sie nicht nur Ihre Freunde und Bekannten begeistern können, sondern auch potenzielle Kunden, die Sie (noch) nicht kennen. Wenn Sie ein Projekt finanziell nicht alleine stemmen können oder möchten, gibt es eine Lösung: Crowdfunding. Auch im Bereich eCommerce und Onlinemarketing gibt es bereits eine Reihe von Crowdfunding-Projekten.

Crowdfunding ist ein Online-Finanzierungsmodell, bei dem Projektideen durch die Unterstützung von Internetnutzern, den Crowdfundern, realisiert werden können. Sie als Projektstarter stellen Ihre Projektidee mit dem dazugehörigen Geschäftskonzept zum Beispiel mit einem Präsentationsvideo, mit Bildern oder Texten auf einer Crowdfunding-Plattform vor. Da es eine online und damit eine offene Ausschreibung ist, erreichen Sie eine Vielzahl an geschäftsfähigen Internetnutzern und möglichen Investoren, die Sie bestenfalls weiter empfehlen und Sie somit dabei unterstützen, den Bekanntheitsgrad Ihres Unternehmens zu steigern.

Wer beteiligt sich am Crowdfunding?

Stellt man sich das Crowdfunding in einem Modell vor, so gibt es drei Parteien: Der Projektstarter liefert die Idee für ein bestimmtes Projekt, Produkt etc. für dessen Verwirklichung er finanzielle Unterstützung benötigt. Der Crowdfunder ist die Masse der Internetnutzer, die gemeinsam das benötigte Kapital zur Verfügung stellt. Letztendlich realisieren die Umsetzer die Idee des Projektstarters unter Berücksichtigung wichtiger Maßnahmen, um diese zum Erfolg zu führen. Auf einer Crowdfunding-Plattform können sich die Parteien austauschen und direkt Informationen einholen. Auch die Plattformen beteiligen sich ab einem bestimmten Gewinn am Wert.

Projektstarter haben die Möglichkeit in der ersten Projekt-Runde ein Fundingziel, je nach Plattform bis zu 250.000 Euro, zu bestimmen. Auf einigen Crowdfunding-Plattformen funktioniert das Fundingziel nach dem „Alles-oder-nichts-Prinzip“. Ist das Fundingziel nach Abschluss der vorgesehenen Zeit erreicht, wird dem Projektstarter das Geld ausgezahlt. Passiert das nicht, bekommen die Crowdfunder in der Regel ihre Investitionen zurückgezahlt.

Investoren überzeugen und halten!

Der Clou beim Crowdfunding: Sie sind nicht auf einen Hauptinvestor gebunden – die Masse macht´s! Da die Crowdfunder schon ab 250 Euro investieren können, gehen sie kein allzu großes Verlustrisiko ein. Somit ist die Bereitwilligkeit eines Mikroinvestments groß. Jeder einzelne Investor ist wichtig. Immerhin haben sie Sie von Anfang an unterstützt! Pflegen Sie den Kontakt zu Ihren Investoren auf der Crowdfunding-Plattform, aber auch auf anderen sozialen Medien. So können Fragen schnell beantwortet und eine gewisse Nähe zum Investor aufgebaut werden. Außerdem gehen die Investoren nicht leer aus: Eine Gegenleistung als Dankeschön ist hier angebracht. Das kann ein fertiges Produkt des Projektes bis hin zur Einladung zu einer Projektveranstaltung sein – Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf!

Welche deutschlandweiten Crowdfunding-Plattformen es gibt und weitere Informationen erhalten Sie unter www.crowdfunding.de.

 

Cigdem_koeseAutorin:
Cigdem Köse ist Auszubildende der IHK Mittlerer Niederrhein. Sie ist aktuell im dritten Lehrjahr zur Kauffrau für Bürokommunikation.

Fotonachweis: © Daniel Coulmann – Fotolia.com
Fotonachweis Portrait: Bert Mangels

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