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Penguin Update: Eine Webseite kann sich erholen! – 10 Tipps

2_©-fotomek---Fotolia.com(Gastartikel) Die Einführung des Googles Penguin-Algorithmus sorgte bei vielen Unternehmern dafür, dass so gut wie keine User mehr deren Webseiten besuchten. Vor dem 1. Penguin-Update verzeichneten sie tausende Besucher und anschließend fast wie keine mehr. Dieses Update stellt keine Bestrafung durch Google dar, sondern dient zur Verbesserung der allgemeinen Suchergebnisse der weltgrößten Suchmaschine. Im ersten Moment waren Seitenbetreiber der Meinung, die Seiten seien abgestraft worden und löschten schnellstmöglich bestehende Backlinks. Diese Aktivitäten sorgten für noch größere Einbußen der Rankings, als ohnehin durch die Algorithmus Änderungen bestanden.

Abstrafung aufgrund unnatürlicher Backlinkstruktur
Manche Seitenbetreiber erhielten durch Google direkt über die Webmaster Tools eine Nachricht über unnatürliche Links und wurden zusätzlich zu den Rankingverlusten des Penguin-Updates, manuell abgestraft.

Weitere Betroffene haben ihre verdächtigen Links über Googles Disavow Links Tool selbst entwertet. Diese Maßnahme sollte bis ins kleinste Detail überdacht werden, weil sie nicht mehr rückgängig zu machen ist. Die entwerteten Links fließen nicht mehr in die Rankings mit ein. Sinnvoll ist die Entwertung nur, wenn andere Maßnahmen misslungen sind.

Der Penguin-Algorithmus
Googles Penguin-Filter reagiert auf harte „Money-Keywords“. Wer z.B. Schüsselwörter wie „Kreditvergleich“ zu häufig in den Ankertexten der Backlinks verwendet, kann sicher gehen, dass seine Webseite in den Penguin-Algorithmus gerät und mit diesem Begriff, für das Ranking schlechter bewertet wird.

Was muss ich beachten, um dem Penguin-Algorithmus zu entsprechen?

  1. Checken Sie die Internetseite durch und überprüfen die Anker-Texte Ihrer Backlinks.
  2. Ändern Sie alle Anker-Texte mit harten Keywords und nutzen stattdessen Firmenname, URL oder längeren Phrasen als Linktext.
  3. Bei Linktexten, die Sie selbst nicht ändern können, lohnt sich die Mühe Ihre Partner oder den jeweiligen Seitenbetreiber anzuschreiben und den Links ändern oder ggf. löschen zu lassen.
  4. Meldet sich der Partner nicht, haben Sie immer noch die Möglichkeit, den Link über das Disavow-Tool von Google manuell zu entwerten.
  5. Löschen Sie nicht gleich alle Backlinks, ohne sich vorab zu vergewissern, ob die Löschung tatsächlich notwendig ist. Im manchen Fällen, reicht die Änderung des Anker-Textes völlig aus.
  6. Betreiben Sie während der Phase der Linkänderungen weiterhin einen natürlichen Backlinkaufbau mit hochwertigen und echten Links.
  7. Publizieren Sie regelmäßig Texte auf Ihrer Webseite, um Content und neue Rankings zu generieren.
  8. Ändern Sie nicht nur die externe Verlinkung, sondern auch intern, so dass Sie dabei ebenfalls nicht zu häufig Money-Keywords für die Verlinkung nutzen.
  9. Bieten Sie den Besuchern Ihrer Seite mehr Usability durch gute Menüführung, kostenlose Funktionen, Case Studies, Whitepapers, Blogbeiträge, kostenlose PDFs, Ratgeber…
  10. Wenn Sie Gastbeiträge zum Linkaufbau nutzen, sollten diese einen Mehrwert bieten. Ansonsten laufen Sie Gefahr, abgestraft zu werden, da Google auch das bereits angekündigt hat.

Fazit
Viele Webseiten, die durch das Penguin-Update oder manuelle Maßnahmen Ranking Verluste erlitten, konnten durch gezielte Maßnahmen, verlorene Rankings zurückgewinnen.

Dirk Schiff

Dirk Schiff ist Autor mehrerer Fachbücher und Gründer der Agentur für Suchmaschinenoptimierung „DirkSchiff.de“.

 

 

 

Bildnachweis: 2_© fotomek – Fotolia.com

Ein Gedanke zu “Penguin Update: Eine Webseite kann sich erholen! – 10 Tipps

  1. Also ich habe mehrere Webseiten, die vom Penguin Update betroffen sind und ich habe mehrere hundert Links abgebaut. Trotzdem ist nichts passiert. Das einzige was am Ende geholfen hatte war der Umzug auf eine komplett neue Domain ohne Backlinks +. Deindexierung der alten Seite um Double Content zu vermeiden.

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