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Onlinewerbung – ein Segen oder ein Fluch?

onlinewerbungOnlinewerbung wird von unterschiedlichen Altersgruppen unterschiedlich wahrgenommen.

Sie surfen gerade auf einer Internetseite oder schauen sich in einem Onlineshop spezielle Angebote an, da öffnet sich ein kleines Fenster mit einem passenden Werbefilmchen oder einer lustigen Animation. Viele von Ihnen kennen das. Doch stößt dies bei allen Internetnutzern auf Gegenliebe oder wirkt die Onlinewerbung eher störend und abschreckend? Genau das hat eine Studie der W3B Report „Werbung im Internet und Mobile Web“ von Fittkau & Maas Consulting untersucht. Hierzu wurden 6.000 deutsche Internetnutzer zur Wahrnehmung, Akzeptanz und Wirkung verschiedener Online-Werbeformen befragt.

Sicherlich ist Onlinewerbung für viele Unternehmen interessant, da die Reichweite und Wirkung auf den Verbraucher über eine Klickrate zu ermitteln und somit gut „messbar“ ist. Auch die Endkunden können von der Werbung profitieren. Nämlich dann, wenn es sich um kostengünstige und zielgerichtete Internetangebote handelt. Doch die Studie zeigt, dass aufdringliche, deplatzierte Werbung den Onlinekunden auch negativ beeinflusst.

35% der Grafik Werbung BlogartikelBefragten gaben an, dass sie sich von wiederholter Online-werbung „gestört fühlen“. Die Mehrheit mit 60% empfindet die Werbung als „langweilig“ oder aber sie „beachtet sie gar nicht erst“. Nur 5% und damit knapp 300 der befragten Onlinenutzer stehen der Onlinewerbung positiv gegenüber. Sie finden es gut, an ein Produkt/Angebot erinnert zu werden.

Die Studie zeigt: Je älter die Zielgruppe ist, desto weniger effektiv ist die Onlinewerbung. Es sind junge Nutzer, die positiv auf diese Werbeformen reagieren. Jeder zweite, der spontan kauft, ist jünger als 35 Jahre.
Ältere Internetnutzer fühlen sich durch Werbebanner häufiger gestört.

Doch welche Auswirkungen hat es, wenn sich Internetuser durch Onlinewerbung gestört fühlen? Die Befragung des W3B Reports zeigt, dass 40% der Internetnutzer die Werbung ignorieren oder aber zu Ad-Blockern greifen und so die Werbung „ausschalten“. (Voraussetzung hierfür ist ein gewisses Maß an technischem Know-How). Viel gravierender ist jedoch die Tatsache, dass fast jeder dritte Internetnutzer sagt, dass er den Webshop verlässt und einen späteren Besuch meidet. Knapp 25% geben an in dem Onlineshop nicht mehr einzukaufen. Das sind natürlich fatale Folgen!

Kaufabsicht-Blogbericht

Schauen Sie genau hin, wenn Sie Onlinewerbung einsetzen möchten, ob die Werbung Ihre Zielgruppe erreicht und vor allem ob sie von den Internetnutzern angenommen wird. Weniger ist manchmal vielleicht doch mehr.

 

Bildnachweis: © vege – Fotolia.com
Grafik 2: Quelle Fittkau & Maas Consulting

 

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