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TourismusCamp Niederrhein – Möge das Diskutieren beginnen!

Hashtag-und-Twitter(Gastartikel) Über 90 Teilnehmer diskutierten beim TourismusCamp Niederrhein was das Zeug hielt. In insgesamt 15 Sessions wurden über Themen gesprochen, die für die Tourismusbranche von Bedeutung sind.

Der Tourismus im Niederrhein hat sehr viel zu bieten. Bei der Vermarktung der eigenen Angebote in der Region – vor allem im Internet – kann aber noch mehr getan werden. Deshalb fanden sich die Besucher des BarCamps im Willicher Ramshof zusammen, um auf Augenhöhe Wissen und Erfahrungen auszutauschen. Wie üblich bei einem BarCamp wurden zu Beginn zwei Regeln aufgestellt: Niemand ist nur Zuschauer und alle gestalten die 15 Sessions mit.

Charakteristisch für ein BarCamps ist es, sich aktiv als Teilnehmer zu beteiligen. So hatte jeder die Chance, ein Session-Thema vorzuschlagen. Die Themen, die den meisten Anklang fanden, wie zum Beispiel „Kurzvideos fürs Marketing“, „Kein Kirchturmdenken – Tourismusstudie der IHK“, „Wo liegen die Geschichten – Storytelling im Netz“ und „Camping und Glamping in NRW“ bekamen einen Platz auf dem Session-Plan.

Schlangestehen bei der Themenauswahl.

Schlangestehen bei der Themenauswahl.

Was gab‘s zu lernen?

Die Tourismuswirtschaft am Niederrhein ist stark. Das zeigte Romy Seifert von der IHK Mittlerer Niederrhein anhand der IHK-Tourismusstudie „Kein Kirchturmdenken“. Innerhalb der Session-Gruppe wurde festgestellt, dass es schwierig ist, den Niederrhein genau zu definieren: Wo fängt er an und wo hört er auf?

Romy Seifert und ihre Sessiongruppe.

Romy Seifert und ihre Sessiongruppe.

Während die eine Gruppe sich mit den „Grundlagen“ der modernen Kommunikation beschäftigt hat (Was sind überhaupt „Hashtags“?), wurde in einer anderen Gruppe besprochen, mit welchen Kommunikationswegen, welche Zielgruppe angesprochen werden kann. Ist man darauf aus, die jüngeren Leute anzusprechen, eignet sich die App Instagram gut. Über Twitter wird eher Geschäftliches geteilt.
Das Erstellen von Webvideos bietet ebenfalls viele Möglichkeiten. Über Apps wie Vine oder Twitter können (kurze) Videos, wie Interviews, Statements, How-to, usw.,  geteilt werden.

„Sendet mehr Mails!“ hieß es in einem anderen Workshop. Hier stellte Michael Keukert die Möglichkeiten und Vorteile für Unternehmen dar, die regelmäßig Newsletter verschicken. Der Newsletter, der zur richtigen Zeit verschickt wird und Mehrwert für den Kunden bereithält (z. B. Angebote), macht immer wieder auf den Absender aufmerksam und sorgt für Kundenbindung.

Kreative Aufzeichnung des Sessionthemas.

Kreative Aufzeichnung des Sessionthemas. © Tobias Kollewe

Auch das „Storytelling“ ist wichtig, um bei Kunden präsent zu bleiben. Hier sollte man jedoch nicht werben, sondern „Gutes tun und darüber erzählen“ und stets persönlich und authentisch bleiben. So entwickelt sich der eigene Blog nicht zu einem Bewertungsportal.

Weitere Sessionthemen: Gruppenreiseveranstalter, Portaltechnik für Ferienwohnung-Vermieter, Instagram/ Smartphone-Fotografie, Bootblogger Projektvorstellung, Google Adwards, lokale Produkte im Tourismusmarketing und Google Business View.

Der Sessionplan des TourismusCamps Niederrhein. © Ute Schmeiser

Der Sessionplan des TourismusCamps Niederrhein. © Ute Schmeiser

Bei einer abschließenden Feedbackrunde waren sich die Teilnehmer einig: Das TourismusCamp Niederrhein 2015 war eine (teilweise) neue Erfahrung, die gut aufgenommen wurde und in Zukunft auch wieder willkommen ist.

Rückblicke in Wort & Bild

Eine weitere Nachlese und Zusammenfassung finden Sie im Storify, im Blogartikel von Kristine Honig-Bock „BarCamps & IHK: TourismusCamp Niederrhein #tcniederrhein und andere BarCamps“ und im Rückblick von Nicole Hundertmark.

Ein Kurzvideo von Nicole Hundertmark

Weitere Artikel auch hier:

TourismusCamp Niederrhein – Gastgeber sein in sozialen Netzen (von Sabine Haas)

Tourismus-Experten sprachen über Kundengewinnung (rp-online)

Foto-Galerie

 

Basile_bewAutorin:
Romina Basile ist angehende Kauffrau für Büromanagement bei der IHK Mittlerer Niederrhein. Sie ist aktuell im zweiten Lehrjahr.

 

 

 

 

Bildnachweis: Detlef Ilgner

Ein Gedanke zu “TourismusCamp Niederrhein – Möge das Diskutieren beginnen!

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