Drucken

Social-Media-Marketing

Unbenannt-2(Gastartikel) Seid mutig, aber nicht albern!
So könnte die Devise lauten, wenn es um die Erstellung sinnvoller Inhalte für das eigene Unternehmen in sozialen Netzwerken geht.

 

 

Warum ist das so wichtig?
Jeder Nutzer von Facebook und Co. erhält täglich eine Vielzahl von Postings und muss diese sowohl gedanklich als auch visuell verarbeiten. Man macht es ihm natürlich leichter, wenn man aus dem Einheitsbrei heraussticht und durch ungewöhnliches Bild- und Textmaterial auffällt.

Hier sollte es weder zu einer Text- Bildschere kommen, noch sollte die Zielgruppe zu oft mit nicht zum Thema passenden Inhalten konfrontiert werden. Ergo sollte ein Fachhandel für den Tennissport nicht kontinuierlich mit News über die Fußballbundesliga glänzen.
Mutig wäre es allerdings einen von Boris Becker’s öffentlichen Fehltritten auf die Schippe zu nehmen und zeitgleich auf die Instandsetzung von gerissenen Saiten eines Schlägers im eigenen Hause hinzuweisen.

Es gehört ebenso dazu, sich und seine Mitarbeiter in die Öffentlichkeitsarbeit einzubinden. Gut gelaunt und für ein witziges Motiv offen, sollte man über Teamfotos oder einzelne Schnappschüsse aus dem Arbeitsalltag einen Einblick hinter die Kulissen gewähren. Situationsbedingt das Karnevalshütchen aufsetzen, den Schal der Lieblingsmannschaft tragen oder als Nikolaus verkleidet vor die Kamera treten, schafft Emotionen und Markenbindung.

Den schmalen Grad zur Albernheit überschreitet man natürlich, wenn die Postings plötzlich nichts mehr mit unserem Tennisgeschäft oder der entsprechenden Sportart zu tun haben.
Driftet man also dauerhaft ab, so wird die Unternehmensseite schnell nicht mehr ernst genommen und Ziele wie Umsatzsteigerung und Imagebranding verpuffen auf dem Display des potentiellen Neukunden.

Hält man sich an die viel zitierte goldene Mitte, so wird man es mit einem Mix aus Unterhaltung und fachlichen Informationen gepaart mit Gesichtern des Unternehmens schaffen in den Köpfen der User hängen zu bleiben.

Wie entwickelt man solche Inhalte?
Ganz einfach – Macht eine Dialogplattform wie Facebook zum Spiegel Eures Unternehmens. Lasst die Kunden am Prozess des Alltags teilhaben und nutzt diesen als Vorlage für das nächste Posting.

Neue Ware wurde geliefert und ihr musstet sie die Treppen hinauf tragen?
Dann müsstet ihr jetzt wissen wie das nächste Posting aussehen könnte. Schnell noch ein Foto vom verschwitzen Kollegen geschossen und den ausgepackten Artikel kurz beschrieben.  Et voilà: Schon kann der Kunde daran teilhaben und interessiert sich im Idealfall auch noch für das Produkt.

Was lernen wir aus diesem kurzen Ausflug?
Ein seriöses Unternehmen hat nichts zu verbergen. Teilt es mit der Welt!

Was gilt es für guten Content im Social-Web zu beachten?

1. Aufmerksamkeit erregen! Nur wenige Sekunden entscheiden darüber, ob ein Beitrag gelesen wird oder nicht.

2. Zielgruppenrelevante Inhalte mit Mehrwert erstellen. Im Groben also immer beim Thema Eures Unternehmens bleiben.

3. Inhalte vorab definieren: Leser wollen neue Informationen und keinen kalten Kaffee.

4. Weniger ist mehr: Gerade auf sozialen Plattformen ist viel lesen absolut out – Also schnell auf den Punkt kommen bitte!

5. Verwendet emotionale und personalisierende Inhalte, welche Euch glaubhaft machen.

6. Inhalte müssen teilbar sein – Wenn die erstellten Postings durch Ihren Mehrwert von Freunden an Freunde geschickt werden, dann war die Mission erfolgreich.

Wendet Ihr diese Grundregeln an, so kann nicht mehr viel schief gehen. Beachtet Ihr zeitgleich die „mutig-aber-nicht-albern-Klausel“ sollte dabei brauchbarer Inhalt entstehen.
Dieser verhilft Euch zum gewünschten Erfolg und kann auch ohne Promotion zu einer beachtlichen organischen (nicht bezahlten) Reichweite führen.

In diesem Sinne: Viel Erfolg beim kreativen Teilen Eures Arbeitsalltags!

Profilfoto-Patrick-FaaßenÜber den Autor und die Agentur:
Patrick Faaßen ist Gründer und Inhaber der Agentur Rubivision.  Nach seiner Ausbildung zum Automobilkaufmann und 4 jähriger Erfahrung im PKW-Vertrieb suchte er den Weg in die Selbständigkeit, entwickelte mit der Marke „Automakler-MG“ ein neues Vertriebskonzept und machte dieses auch über die Grenzen Mönchengladbachs hinaus bekannt.  Im 5.Jahr der Selbständigkeit entdeckte er seine Affinität zum Marketing und entwickelte die Idee von Rubivision.
Seit fast 2 Jahren setzt die Agentur nun für seine Kunden diverse Projekte in den sozialen Medien um, entwickelt Googlekampagnen und legt wert auf gutes Webdesign.
Freude und Leidenschaft für jedes einzelne Projekt sind für Patrick Faaßen die Grundvoraussetzungen für den Erfolg im Onlinemarketing.

Internetseite: rubivision.de
Facebook: facebook.com/Rubivision
Twitter: twitter.com/rubivision

 

Bildachweis: Rubivision

Ein Gedanke zu “Social-Media-Marketing

  1. Wir in einem Zeitalter angekommen sind, in dem die meisten Menschen in unserer Gesellschaft einen Zugang zu sozialen Netzwerken haben. Deshalb ist eine vernüftige und an die Kunden abgestimmte Marketingstrategie im „Social-Media“ Bereich heutzutage für Unternehmer unverzichtbar. Welche Strategie jetzt genau zu einem gewisses Produkt passt, muss durch Recherche herausgefunden werden. Zum Beispiel hätte ein Youtube Kanal nicht viel Wert für eine Metzgerei.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

*

Hinweis:
Bitte beachten Sie unsere Blogregeln. Es besteht grundsätzlich kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihres Kommentars. Je nach Inhalt behalten wir uns vor, von einer Veröffentlichung abzusehen. Mit dem Absenden Ihres Kommentars stimmen Sie der Veröffentlichung auf dieser Website zu. Auf Wunsch des Absenders können Kommentare auch wieder gelöscht werden. Bitte senden Sie in diesem Fall eine E-Mail an den Administrator.